Die Similan Inseln nahe Khao Lak

Puderzuckerstrände und unbestritten eines der besten Tauchreviere der ganzen Welt locken in jeder Saison nicht nur Tagesausflügler zu den Similan Inseln vor der Küste Südthailands.

Der November, und somit der Auftakt zu einer neuen Saison, wird von den weltweiten Gästen und den örtlichen Tauchschulen und Ausflugsbooten gleichermaßen freudig begrüßt. Je nach lage kann nun bis jeweils Mitte Mai diese über und unter Wasser unvergleichliche Inselwelt wieder besucht werden. Zum Marine National Park Moo Koh Similan gehören die 9 aneinandergereihten Similan- und zwei weitere Inseln. Sie liegen im östlichen Teil des indischen Ozeans in der Andamanensee und gehören zu der den meisten Urlaubern nicht minder bekannten Provinz Phang Nga. Die Inselkette erstreckt sich auf einer Länge von ca. 24 Kilometern in Nordsüd-Richtung und ist vom Festland ca. 70 Kilometer entfernt.

Faszinierende Unterwasserwelt auf den Similan Inseln

Die ersten Taucher kamen Anfang der 70er Jahre und begründeten den Ruf als eins der 10 besten Tauchreviere der Erde. Zwischen den einzelnen Inseln beträgt die Wassertiefe bis zu 80 Meter. Zu den Ufern der Inseln hin befinden sich auf der Ostseite riesige Korallengärten und Sandbänke, und auf der Westseite ist es wesentlich dramatischer mit steilen Abschüssen, Felsbrocken und Höhlen. Die Strände haben alle sehr feinen weißen Pudersand die von imposanten Granit-Felsformationen gesäumt werden. Schnorchler und Taucher kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten, da die Sicht unter Wasser sehr gut ist und bis in 20 Meter Tiefe reicht. Neben den farbenfrohen Korallenarten tummeln sich hier unzählige Korallenfischarten, Krabben, Langusten, Tintenfische, Riesenmuscheln und Schwämme.

Die Similan Inseln genauer betrachtet

sonnenuntergang

Koh Similan, die größte der 9 Inseln gab der Gruppe ihren Namen. Sie heißt auch Koh Paed (Insel 8). Sie hat mehrere feinsandige Buchten und Schnorcheln ist hier sehr gut möglich. Wer eine kleine Wanderung unternehmen möchte sollte das Wahrzeichen der Similan Insel „erklettern“. Es heißt Sailing Rock und ist ein Felsen der an ein Segel erinnert. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die untenliegende Bucht Ao Kueak. Insgesamt ist diese Insel 4,5 Kilometer lang und ca. 1,6 Kilometer breit.

Koh Ba Ngu (Insel 9) ist die nördlichste Insel. Taucher besuchen gern den „Christmas Point“, eine Felsformation umgeben von Korallen und Seefächern in einer Wassertiefe zwischen 20 und 35 Metern.

Koh Hin Pusar (Insel 7) ist ein riesiger Granitfelsen der an einen Elefantenkopf erinnert. Unter Wasser bis zu einer Tiefe von 35 Metern finden Taucher Felslöcher, Höhlen und bizarre Felsgebilde und ebenso bizarre Meeresbewohner.

Koh Payu (Insel 6) verfügt zwar über keinen Sandstrand, aber auf der Ostseite über eines der artenreichsten Tauchreviere.

Koh Haa (Insel 5) ist nur ca. 200 x 200 Meter groß. Unter Wasser befindet sich ein großer, mit Weichkorallen bewachsener Granitfelsen.

Auf Koh Miang (Insel 4) befindet sich die Nationalparkverwaltung. Am Sandstrand der ca. 2 Kilometer langen und 1,2 Kilometer breiten Insel gibt es auch ein Restaurant, einen kleinen Shop und einen Bootsverleih. Auf der Ostseite der Insel befindet sich eine weitere Bucht in der oft Boote über Nacht ankern.

Östlich von Ko Payan (Insel 3) liegt ein Tauchgebiet mit Felsenformationen das verschiedene Haiarten beherbergt.

Koh Payang (Insel 2) verfügt über keine Tauchplätze.

Koh Huyong (Insel 1) liegt am Nächsten zu Phuket und hat den längsten Sandstrand der Inselgruppe. Allerdings ist er für Touristen gesperrt, da dieser für die Eiablage der geschützten Suppenschildkröte dient.

Anreise zu den Similan Inseln

Die kürzeste Distanz ist vom Hafen Thap Lamu, in der Nähe von Khao Lak. Neben den Fähren werden Ein- und Mehrtagestouren angeboten, wobei auf den Tauchbooten übernachtet wird. Daneben bietet die Nationalparkverwaltung einige Unterkünfte und Zelte an. Außerhalb dieser designierten Zonen darf nicht übernachtet werden. Auch von Phuket aus werden die Similan Inseln angefahren. Die Länge der Überfahrt hängt von der Art des Bootes ab und kann bis zu 3,5 Stunden dauern.

TIPP: Koh Tachai wird auch zu den Similan Inseln gezählt und gilt noch als Geheimtipp. Ein Paradies mit feinstem Pudersand und hervorragend zum Schnorcheln.